Adventskalender – Psychologie und Persönlichkeit

#1: Flow

Kennt ihr das? Die Zeit verrinnt wie im Flug, man ist entspannt, alles läuft glatt und am Ende fragt man sich, wie man es so gut hinbekommen hat? Das ist das sogenannte Flow-Erleben. Ein Zustand, in dem Du in perfekter Harmonie mit Dir bist. Das was Du willst, was Du kannst und was Du sollst stimmt in der Situation absolut überein. Die Anforderungen decken sich zu 100% mit Deinen Fähigkeiten. Je öfter Du dieses Flow-Erleben hast, desto zufriedener und ausgeglichener wirst Du. Einige von euch erleben Flow beim Sport, beim Shoppen… Tatsächlich soll es einige glückliche Menschen da draußen geben, die Flow in ihrem Beruf erleben. Ich hoffe, das gilt auch für Dich!

#2: Psychologie

Diesmal steckt etwas Persönliches über mich hinter dem Türchen. Es hat mich schon immer fasziniert, wie wir Menschen ticken. Was macht jeden von uns so einzigartig? Wie gehen die Menschen dem um, was ihnen an Talenten und Fähigkeiten mitgegeben ist? Noch heute bin ich glücklich darüber, dass ich vor über 15 Jahren die Möglichkeit hatte, in Psychologie zu studieren. Und mit diesem Adventskalender bereite ich viele wertvolle Themen aus der Psychologie für euch in kleinen, kalorienfreien Häppchen auf. Viel Spaß!

#3: Intuition

Intuition, was ist das eigentlich? ⁠ ⁠ Laut Lexikon ist es: „eine der Offenbarung ähnliche Einsicht, das Gegenteil von Logik.“⁠ ⁠ Spannend, denn in jeder menschlichen Entscheidung sind neben bewussten auch intuitive, also unbewusste Aspekte enthalten. Wie machen diese Aspekte sich bemerkbar? Es sind starke positive oder negative Gefühle, die spontan eintreten, wenn man an gewisse Ereignisse denkt. Ein Beispiel: Dein nächster Urlaub, Wurzelbehandlung, Gehaltserhöhung, Autokauf. Na, wie ergeht es euch dabei? Habt ihr wahrgenommen, wie euer Körper reagiert, wenn ihr an diese Ereignisse denkt? ⁠ ⁠ In der Wahrnehmung gibt es große Unterschiede. Manche merken ein Engegefühl in der Brust, wenn es unangenehme Gedanken sind. Manchen schnürt es sprichwörtlich die Kehle zu. Bei freudigen Ereignissen ist eine Leichtigkeit und Ruhe zu spüren… Spannend ist nun, wie wir diese Signale der Intuition in den Entscheidungsprozess mit einbeziehen. Meinstens unbewusst, doch es gibt auch Wege, dies bewusst zu tun. Davon bald mehr. ⁠

#4: Burnout

Damit sind ist nicht der Zustand der Advendskerzen kurz vor Weihnachten gemeint. ⁠ ⁠ Burnout ist ein dauerhafter, negativer Zustand, der in Zusammenhang mit Arbeit entsteht. Anspannung, Erschöpfung, Unruhe und soziale Isolation sind Begleiterscheinungen. ⁠ ⁠ Tipps, um Dich selbst in den Burnout zu bringen Achtung, Ironie):⁠ – Stelle Arbeit an erste Stelle.⁠ – Gib Dir niemals Bestätigung für das, was du tust.⁠ – Vernachlässige deinen Freundeskreis.⁠ – Gestalte die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit fließend.⁠ – Arbeite auf etwas hin, das niemals eintreten wird.⁠ ⁠ Burnout ist an sich keine psychische Krankheit. In der Psychotherapie wird Burnout in der Regel gemeinsam mit anderen Diagnosen, z.B. Depressionen behandelt. ⁠ ⁠ Im Coaching können wir früher ansetzen. Bereits bei ersten Anzeichen einer Überlastung helfen klärende Coachinggespräche. Hier rücken die Themen in den Vordergrund, die den Stress verstärken. Diese persönlichen Motive und Einstellungen bieten den Ausgangsunkt für das erfolgreiche individuelle Stressmanagement. So kann rechtzeitig die Bremse gezogen werden.⁠

#5: Resilienz

Resilienz – fast schon ein Modebegriff, scheint mir. Das hängt sicherlich mit dem positiven Versprechen zusammen, dass diesen Begriff begleitet: Resilienz ist ein Schutzschild gegen Stress und Belastung.⁠ ⁠ Ein Mensch mit einer hohen Resilienz ist in der Lage, schwierige Lebenssituationen ohne anhaltende Beeinträchtigung zu überstehen. Kurz gesagt ist Resilienz die Fähigkeit zur Stressbewältigung. Das Thema von Gestern, Burnout, kennen resiliente Menschen nicht. Ihnen wurde die Wiederstandskraft aufgrund ihrer Persönlichkeit mitgegeben. Als Bonus sozusagen. ⁠ ⁠ Hast Du diesen Bonus (noch) nicht? Wenn Du Dir mehr Resilienz wünscht, finden wir im Coaching einen Weg für Dich.⁠ ⁠

6# Emotion

„Ich hatte vom Feeling her ein gutes Gefühl.“⁠ ⁠ Andreas Möller ⁠ ⁠

Hast Du schon mal von „Gefühlsblindheit“ gehört? Sie wird auch Alexithymie genannt und beschreibt die Schwierigkeit bei der Identifikation oder Beschreibung von Gefühlen. Man könnte auch sagen, jemand besitzt eine geringe emotionale Intelligenz. Kann also eigene und fremde Gefühle nicht wahrnehmen, verstehen oder beeinflussen. ⁠ ⁠ In sozialen Beziehungen ist emotionale Intelligenz die Schlüsselkompetenz. Ob als Führungskraft oder Freund, ohne emotionale Intelligenz wird es schwierig. Wertschätzung, Beliebtheit und Integration bleiben aus. ⁠ ⁠ Die gute Nachricht ist: die bewusste Wahrnehmung eigener oder fremder Gefühle kann man lernen.⁠

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